Sonntag, 16. Oktober 2016

Dom Guéranger am Sonntag

»Wenn Gott nicht mit dem ist, der regiert, dann ist dessen Regierung nicht mehr als rohe Gewalt. Der Souverän, oder das Parlament, das vorgibt ein Land zu regieren wider die Gesetze Gottes, hat kein Recht als das Recht auf Widerstand und Verachtung eines jeden aufrechten Menschen. Tyrannenedikte mit dem heiligen Namen des Gesetzes zu bezeichnen ist eine Profanierung, unwürdig nicht nur eines Christen, sondern unwürdig eines jeden Menschen, der kein Sklave ist.«
Das Liturgische Jahr: Kommentar zum Evangelium des XXII. Sonntags nach Pfingsten.  

Kommentare:

  1. Ach ja, das ist mir doch so recht aus der Seele gesprochen.

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  2. Wäre es nicht angebracht, JEDEN, der vereidigt wird, dies im Namen Gottes tun zu lassen? Wer das nicht tun möchte, kann nicht vereidigt werden ...
    Andererseits: Wie sähe dann unsere Regierung aus?

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    1. Ich möchte sagen: wie sie aussehen sollte. Allein fürchte ich, daß auch die Falschen sich nicht scheuen, falsche Eide abzulegen ...

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