Freitag, 5. Februar 2016

La nouvelle théologie où va-t-elle?

»Es wurde die Beobachtung gemacht, in diesem Schema gäbe es keinen Hauch von neuer Theologie. Aber der Hauch konziliarer Redensart hat der Hauch der Jahrhunderte zu sein, nicht der irgendeiner Schule, die heute ist und morgen vielleicht schon in den Ofen geworfen wird.«
aus der Relatio Kardinal Ottavianis in der XIX. Generalversammlung zur Debatte um das Schema de fontibus revelationis, AD I,3. Die Textvorlage weicht von der vorgetragenen Rede ab (eigene Hervorhebungen):
»Ich habe gehört, einige bedauern, im vorgelegten Schema weder den Hauch, noch die Redensart der neuen Theologie (nouvelle théologie) zu finden, die sich in den letzten 30 Jahren der Gunst gewisser Theologen erfreut. 
Einem ökumenisches Konzil ziemt es aber, den Hauch und die Redeweise zu gebrauchen, welche von der Kirche durch die Jahrhunderte (per saecula) hinweg genutzt wurde, um nicht den Unbeständigkeiten und Wechselhaftigkeiten der Zeiten ausgeliefert zu sein, es muss vielmehr durch die Zeiten (per saecula) bleiben, damit es auch in Zukunft für die Menschen verständlich ist, denn die Wahrheit des Herrn bleibt in Ewigkeit‹.«

1 Kommentar: