Freitag, 11. September 2015

Es verbeugt sich der Himmel, es wirft sich nieder die Erde, es zittert die Hölle


Vere quia dignum tibi gratias agere, aeterne Deus. 
Qui beatissimam Mariam virginem Unigeniti tui genitricem esse voluisti: 
quoniam nec alia Deum mater decebat, quam virgo; nec virginem alius filius, quam Deus. 
Sicut autem divinae Majestati tuae in nomine Jesu omne genu flectitur 
coelestium, terrestrium et infernorum; 
sic audito Mariae nomine, inclinantes se coeli, terra procumbens, trepidantes inferi 
tuam in Virgine Matre adorandam omnipotentiam confitentur. 

Es ist wahrhaft würdig und recht, Dir Dank zu sagen, o ewiger Gott.
Der Du wolltest, dass die allerseligste Jungfrau Maria Gebärerin Deines Sohnes werde: 
denn es ziemte sich weder, dass Gottes Mutter etwas anderes als eine Jungfrau sei,
noch, dass einer Jungfrau Sohn ein anderer sei als Gott. 
Wie in dem Namen Jesu sich alles Knie im Himmel, auf Erden und in der Hölle
vor Deiner göttlichen Majestät beugt; 
so verbeugt sich beim Hören des Namens Mariä 
der Himmel, die Erde wirft sich nieder, es zittert die Hölle, 
Deine anbetungswürdige Allmacht bekennend 
in der Jungfrau-Mutter. 

Text: Präfation vom Fest Mariä Namen im Missale Ambrosianum (11. September)
Bild: Mosaik an der Kapelle der Redemptoristen-Mission in Atyrá, Paraguay.

Kommentare:

  1. Und da dachte ich bislang, du triebest Dich in Bogotá herum; statt dessen scheint es aber Paraguay zu sein ...

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    1. Der clevere Kontrabandist macht das Ganze über Drittländer ...

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