Samstag, 8. August 2015

Die sexuelle Ordnung und das andere Konzil (4): Die göttliche Einsetzung der Familie, die Verschiedenheit der Geschlechter

So altbacken und staubig-schulmäßig, unzeitgemäß, fern der Sprache der Gläubigen, wie man die Arbeiten der theologischen Vorbereitungskommission gerne darstellte ... so prophetisch waren die Texte tatsächlich damals und so brandaktuell sind sie gerade heute:
»Es ist also ein Irrtum, den göttlichen Ursprung der Familie zu verleugnen und jene Ordnung umzustürzen, welche Gott in ihr eingerichtet hat, oder sie von der Leitung und dem Einfluss der göttlichen Ordnung und der Kirche wegzuführen. Deswegen verwirft diese Heilige Synode, während sie die Rechte der Frau verteidigt, jene üble Form der Emanzipation, durch die die Frau, sei es als Tochter oder Ehefrau oder Mutter, in ihrem eigentümliches Wesen, ihrer Funktion und Aufgabe, durch gewisse falsche Ansichten bezüglich der Gleichheit mit dem Mann entstellt wird. Ebensowenig billigt sie, dass andere, ja sogar die bürgerliche Autorität selbst, von einer gewissen falschen Überhöhung der Freiheit bewegt, zum Nachteil des Familienwohles die natürlichen und verschiedenen Qualitäten und Bestimmungen von Mann und Frau entweder leugnet oder herabmindert, oder schlimmer, praktisch zerstört.«
Schema der Theologischen Kommission: Von der Keuschheit, der Jungfräulichkeit, der Ehe und der Familie. II. Teil: Die Ehe und Familie. 3. Kap.: Die göttlich eingesetzte Ordnung der christlichen Familie.
AD II/III 1. Typis Polyglottis Vaticanis 1969, S. 125. Ohne Fußnoten.

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